Category: Was Mitglieder noch vollbringen

Entschleunigung

Was hat Entschleunigung, also die Rückkehr zur Langsamkeit, mit Radsport zu tun, bei dem es doch eigentlich um Tempo, Zeiten und Siege geht? Lest selbst…

Nach den letzten, von Langstreckenrennen geprägten Jahren, sollte dieses Jahr im Zeichen meiner Frau Christine stehen, um ihr für die großartige Unterstützung zu danken. Überraschend schlug sie mir eine 3-wöchige Pilgerreise auf dem Fahrrad nach Santiago de Compostela vor. Ich sagte mit Freude zu.

Am 17.06.2012 erfolgte nach ausgiebiger Vorbereitung der Start in Le Puy en Velay im französischen Zentralmassiv zu unserer knapp 1.600 km langen Reise auf dem Rad-Camino über 22.700 Höhenmeter zum Grab des heiligen Jakobus. Geplant waren 17 Tagesetappen zwischen 70 und 110 km mit 3 Ruhetagen. Die Königsetappe hatte auf 100 km 2.033 Höhenmeter und auch von den anderen Etappen gingen viele über mehr als 1.000 Höhenmeter. Ansonsten war Ruhe und Entschleunigung angesagt.

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24 Stunden durch die grüne Hölle…

Viele spannende Geschichten und Legenden ranken sich um die Nordschleife des Nürburgrings, da war es fast ein MUSS, selber mal dabei zu sein.
Ausgestattet mit vielen guten Ratschlägen ging es mit meiner Frau und meinen beiden Söhnen als Betreuer am Samstag früh zum Nürburgring. Die Planung war simpel und klar: ich brauchte nur meine Startunterlagen abholen und fahren – den Rest übernahm das Betreuer-Team. Ebenso einfach die Renntaktik: tagsüber jede 2. Runde, nachts jede Runde ein kurzer Versorgungs-Stopp, ansonsten fahren solange es geht, ggf. etwas Schlaf – so sollten auf der auf 25 km verlängerten Strecke 18 Runden möglich sein.
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Trondheim – Oslo

Wie viele von euch wissen, habe ich mich seit November letzten Jahres auf das Radrennen Trondheim – Oslo vorbereitet. Nun möchte ich euch einen (Vorsicht: etwas längeren!!!) Bericht abliefern, wie es mir so ergangen ist. Wen das nicht interessiert, sollte auch nicht weiter lesen, für alle anderen – so war’s:
Im November 2008 bin ich in das Training eingestiegen, da erfahrene Norwegen-Finisher für ein vernünftiges Rennen mindestens 5.000 Trainingskilometer empfehlen und ich diese Trainingsleistung wie viele Andere auch mit Familie und Beruf in Einklang bringen musste. Um den hohen Zeitaufwand möglichst effektiv zu gestalten, habe ich also den obligatorischen Leistungstest absolviert, Trainingspläne geordert und los ging es – anfangs mit vieeeel Grundlagentraining, später dann auch mit rennspezifischen Trainingseinheiten, Testrennen und anderen kleinen Gemeinheiten wie Nacht-, Regen- oder Dauerfahrten.

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