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Mit Petrus im Bunde!

Unsere alljährliche 4-tägige Tour an Christi Himmelfahrt bescherte uns wieder ein Traumwetter. Schon im vorigen Jahr hatten wir ein unverschämtes Glück.

Unsere Ziele sind so gewählt, dass sie von Pulheim aus mit dem Rad gut erreichbar sind und abwechslungsreich in verschiedene Gegenden führen. Diesmal hatten unsere Quartiermeister Bernd  und Peter Ostbelgien auserkoren. Wer sich auskennt weiß, dass es dort fast nur rauf und runter geht.

 

Immerhin 14 erlebnishungrige Pedaleure und zwei solche der weiblichen Art nahmen bestens gelaunt am Donnerstag Startaufstellung auf dem PUGEMA-Parkplatz. Hier fehlt nur noch Reiner.

Zwei unserer etwas reiferen Haudegen scharren schon mit den Hufen! Und Vera lässt die Gelegenheit nicht aus sich noch etwas Gutes zu gönnen.

Bis zum Ziel, dem kleinen, beschaulichen Örtchen Weywertz bei Bütgenbach, waren gut 100 km zu bewältigen mit immerhin ca. 1.100 Höhenmetern. Zügig ging die Fahrt in Richtung belgische Grenze. Kurz vorher hat Marcel hinten fahrend das Team vor malerischer Kulisse im Bild festgehalten.

Unser Hotel mit einer Teilansicht. Hier kochte der Chef das ausgezeichnete Essen selbst und die Unterbringung und die liebevolle Betreuung waren einwandfrei .

Dat janze Schmölzje zesamme – nach der ersten gemeinsamen Mahlzeit, das ist so Tradition. Leider fehlt hier Marcel.

 

Auch das ist Tradition – es werden 2 Gruppen gebildet, damit jeder auf seine Kosten kommt.
Hier die Gruppe 1 beim Kaffee-Päus‘chen. Die sehen nicht nur gut aus – die fahren auch gut.

Bei Temperaturen jenseits der 30° C waren Sonnenschirme und Örtchen zum Wiederauffüllen der Trinkflaschen gesucht

Diese Haushecke schoss Hubert auf einer Fahrt; sie werden in Belgien und in der Hocheifel teilweise haushoch als Sichtschutz herangezüchtet.

 

Exkurs: Die Story mit den Reißzwecken (die der Rheinländer Heftzwecken nennt):

Unserem Co-Autor Hubert floss dies aus der Feder:

„Es geschah während unserer 130 km Ausflugsetappe am Samstag in Belgien. Die Sonne schien gnadenlos, Eupen lag in Reichweite unsere Laune und Motivation waren trotz Hitze und bereits gefahrener 80 km und mittlerweile absolvierten über 1.000 Höhenmetern durchaus noch vorhanden.

 Dann geschah es: Mike meldet Heftzwecke im Vorderrad – rausziehen oder drin lassen? Raus damit, fott damit, Reifenwechsel, neuer Schlauch, Luft drauf und lass jon, alles in Bestzeit. Alle fuhren mit frischem Elan wieder los doch dann meldete Dietmar nach weniger als 10 Metern Heftzwecke im Rad – zu dumm, das selbe Ding im nächsten Reifen. Einfach das Ding auf die Straße geworfen – dat kost aber einen.

 Doch dann folgten weitere Meldungen – Hubert Plattfuß und Reißwecke im Mantel, das gleiche galt für Marcel . Insgesamt fünf Plattfüße. Nix gegen mobile Büros, aber muss man den Papierkorb auf der Straße leeren? Oder war es gar ein Anschlag!!! Der Schreiber hat sich überlegt, darauf eine Kiste Reiss-(dorf zum)-zwecke der Erinnerung an eine gelungene Tour auszugeben.“

 

Die Gruppe 2 war handlicher und fuhr moderater.

 

Wo wir hier rasten? In Eupen im Zentrum – im Hintergrund glänzt in der Sopnne das gediegene Kupferdach der Kirche. Das Leben läuft in diesem Landesteil offensichtlich ruhiger und beschaulicher ab als bei uns.

Hier fuhren wir mehr als 20 km auf der fantastisch ausgebauten, endlos langen ehemaligen Bahnstrecke der Venn-Bahn.

Hans als Gastfahrer in der Gruppe 2 fühlte sich wohl unterfordert und betätigte sich im Stile eines kanadischen Holzfällers. Uli und Kurt schauen eher skeptisch drein.

Am Etappenziel warteten bereits freundliche Wesen auf uns. Gudrun ging voller Enthusiasmus an ihre gewaltige Aufgabe.

 

Auf der Rückfahrt gab es keine Pannen oder andere Zwischenfälle. Unsere Cracks waren natürlich nicht ausgelastet – Zitat: „Es ging ja nur bergab!“ Also wurde kurz vor Ende noch ein Abstecher über den Pulheimer Mont Ventoux beschlossen, die Wiedenfelder Höhe. Hier konnte jeder nochmal Gummi geben.
Das absolute traditionelle Muss ist zum Abschluss die Einkehr im  „La Luna“, die Eisdiele in der Innenstadt von Pulheim.

Bessere Bedingungen für ein solches Event kann man sich nicht einmal malen!
Es war eine harmonische, erlebnisreiche, spaßerfüllte Tour! Danke Bernd, danke Peter!

 

Das Beste kommt zum Schluss: Unsere Mädels haben natürlich nicht die Hände in den Schoß und die Beine hoch gelegt! Andreas Bericht über deren Wanderaktivitäten mit herrlichen Landschafts-aufnahmen könnt ihr hier anschauen:
Geht oben auf „Unsere Aktivitäten“  >  „Himmelfahrtstour“  >  „Bericht 2017“

 

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