„Giro delle Dolomiti“, 31.07.2013

 

A‘ Ruah is!

Gesamt: 24 Stunden, Höhenmeter: 1 m vom Hotelausgang bis zum Pool

 

Diese Perspektive dort ist bekannt. Daher ein paar Zeilen zu einer Besonderheit, die uns am heutigen Ruhetag beschäftigte.
Hans fuhr bei der letzten Etappe oft vor mir. Am Tag zuvor bereits war an seinem Rad ein ungewohntes Geräusch zu hören, nicht sehr laut, aber bei jeder Pedalumdrehung. Das verstärkte sich heute, besonders unter Volllast den Berg hinauf und wir stellten diverse Theorien auf, weil absolut nichts zu entdecken war. Wir einigten uns nach Beratschlagung mit Bernd und Uli, dass wir heute Abend den Radladen im Nachbardorf aufsuchen sollten.

Der ist übrigens absolut fachkompetent und gut sortiert im Zubehör. Wir sind als langjährige Kunden dort gut bekannt.

 

 

Gespannt warteten wir auf die Diagnose. Unsere Vermutung, dass das Geräusch aus dem Tretlager kommt, war zwar nicht zutreffend, aber die Ursache kam aus nächster Nähe!
RAHMENBRUCH! Unmittelbar hinter dem Tretlager war die rechte Kettenstrebe komplett durchgebrochen. Das haute Hans und auch uns alle um, weil es sich um ein Titanrad handelt mit einem Versprechen auf lebenslange Garantie. Leider hat der Händler inzwischen aufgegeben und Hans muss nach Rückkehr sehen, ob und gegen wen er Regressansprüche geltend machen kann.
Doch das half Hans im Moment nicht weiter, denn er wollte ja die Tour zu Ende fahren. Da half der Chef persönlich weiter. Er nahm die Maße von Hans` Rad, entnahm die Laufräder und die Pedalen und stellte ihm ein Carbonrad der Marke SCOTT für die restlichen Tage zu einem absolut fairen Leih-Preis zur Verfügung. Hans fuhr damit Probe und stellte ein nicht sauber funktionierendes Schaltverhalten fest. So wurde auch noch ein neues Ritzelpaket montiert und alles war paletti.

 

 

 

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