„Giro delle Dolomiti“, Samstag, 03.08.2013

 

Die Schlussetappe

Gesamt 84,8 km, 242 hm, Zeitfahren: 3,1 km, 188 hm
Die Schlussetappe hat jedes Jahr denselben Verlauf. Das ist Tradition. Die Zeitfahrstrecke ist so kurz, dass Verschiebungen im Gesamt-Klassement fast nicht mehr möglich sind, es sei denn, zwei Kontrahenten liegen nur Sekunden auseinander. Das ist aber selten der Fall.
Auf zum letzten Gefecht, klingt sehr militärisch, traf aber zu. Die masochistischen Selbstquälis Bernd und Hans hatten Unglaubliches geleistet, gerade gestern noch, und konnten der heutigen Etappe ganz entspannt entgegensehen.

 

Kaum passiert der Tross die Stadtgrenze von Bozen fährt er durch unser „Wohnzimmer“ in der Gemeinde Eppan, wo sich um die Ecke unser Hotel befindet. Dieses Foto ist dem Netz entnommen, weil man diese Perspektive natürlich selbst nicht einfangen kann; sie zeigt aber deutlich, dass das sogleich beginnende Zeitfahren nach Girlan hinauf zwar kurz, aber durchaus nochmal knackig wird.

 

 

Danach wird es sehr gemütlich. Das Feld zieht sich weit auseinander. Die Beine können heute gelockert und etwaige Laktatrückstände rausgefahren werden. Jeder redet mit jedem – man kennt sich vielfach untereinander.
Sehr bald passieren wir den Ort Kaltern und kurz danach den gleichnamigen, knapp 2 km langen See (links auf dem ersten Foto unten). Er gilt als der wärmste Badesee der Alpen, wie überhaupt die ganze Umgebung zu einem Urlaub einlädt. Die Fahrt führt uns danach an der Etsch entlang. Das Tal nimmt hier die Straße auf der einen Seite, die Brennerautobahn, den Fluss, die Bahnlinie und eine Straße auf der anderen Seite auf. Dort werden wir zurück nach Bozen fahren, nachdem wir zur Hälfte der Strecke eine Pause einlegen.

 

Nach ca. 40 km verengt sich das Tal und wir radeln unserem Rastort Mezzocorona entgegen.

 

Ein riesiger Platz war für die Rast und die entsprechenden Ausgabetheken geeignet. Bei Temperaturen weit jenseits der 30° C flüchtete jeder in den Schatten.

 

Das Angebot an Sesseln und Sofas war eingeschränkt und wir nahmen auch mit bescheidenen Sitzgelegenheiten vorlieb.

 

So bleibt uns zum Abschluss als Resümee die Feststellung: Dieser Hobbyfahrer-Giro ist eine kolossale Herausforderung für jeden, bietet aber gravierende Erfolgserlebnisse und entschädigt für die Anstrengungen mit einer unglaublich schönen Natur.

 

 

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1 Kommentar

  1. Hallo Reiner,

    ein sehr schönes Abschlussfoto. Da kann man gut die Weite der Landschaft sehen.

    Liebe Grüße,
    Andrea

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