17.08.2014 – Auf verschlungenen Pfaden durch das Bergische

Reiner rief im Krummen Lenker zu einer Tour im Bergischen auf. Das Sixpack um Frank, Kurt, Thomas, Martin, Dietmar und mir folgte bereitwillig.

Der Himmel war sonnig und von Wolken durchzogen. Kurt warf einen abschätzenden Blick zum Himmel, ob das Wetter trocken bleibt. Nichtsdestotrotz machten wir uns auf den Weg nach Odenthal, um dort Reiner zu treffen.

Bei der Anfahrt war eine Straße gesperrt. Wir wichen auf einen Radweg aus, der an einer steilen Treppe endete, wo wir unsere Räder hochtragen mussten. Nach ein paar weiteren Umwegen, die ich nicht kannte, kamen wir in Odenthal an. Hier übernahm Reiner die Führung. Zuerst ging es erstmal von Odenthal bergauf, wo wir uns noch auskannten. Alles war in Ordnung. Der Himmel sah toll aus – dunkle Wolken wechselten sich mit stechender Sonne ab. Die Steigungen waren recht lang. Schließlich kamen wir oben an.

Reiner wollte uns in Richtung Habenichts leiten. Nach Auskunft eines „Ortsansässigen“ ging es die nächste Straße rechts rein. Wir fuhren über einen Parkplatz, an dem ein Bikertreffen stattfand. Weiter traten wir einen kleinen Fussgängerweg hoch, der uns etwas später in eine Sackgasse führte. Reiner improvisierte und wir strampelten entlang einer stillgelegten Bahntrasse. Danach rollten wir eine tolle Abfahrt nach „Buddemühle“ und „Rausmühle“ runter. Unten angekommen, war zwar ein Restaurant. Aber der Kiesweg führte nur noch auf einen nicht asphaltierten Waldweg. Also mussten wir die tolle Abfahrt nun wieder hochstrampeln.
Die Wolken zogen sich immer dunkler zu. Dietmar traute dem Wetter nicht. Er wollte jetzt auf den schnellsten Weg über Burscheid nach Hause.
Wir wollten noch mit Reiner eine Kuchenpause vor dem Rückweg einlegen. Damit wir uns nicht noch weiter „verfuhren“, übernahm jetzt Kurt wieder das Kommando. Er brachte uns nach Schlebusch in die Fussgängerzone. Dort war ein tolles Café mit großer Kuchenauswahl. Das besondere für mich war eine richtig dickflüssige heiße Schokolade. Nicht der „Einheitskakao“, den man sonst immer bekommt. Während wir uns den Kuchen mit vollem Munde schmecken ließen, kam Ewald mit Kiko Stauff, dem Vater von Andreas Stauff, einem Rennfahrer, in der Fußgängerzone an. Andreas Stauff und Gerald Ciolek, der Sohn von Ewald, waren oder sind im gleichen Rennteam.

Mit seinem Outfit hätte ich Ewald nicht erkannt. Wir fuhren gemeinsam Richtung Leverkusener Brücke weiter. Zwischendurch fisselte es etwas. An der Fordstraße bogen die Pulheimer an der Ampelkreuzung nach links ab, während ich geradeaus weiterfuhr. Ich kam bei Feldkassel raus und nahm den kleinen Feldweg nach Fühlingen. Von dort noch am Blumenbergsweg und über die S-Bahn-Brücke nach Roggendorf-Thenhofen. Am Kreisverkehr nach Hackenbroich fisselte es etwas stärker, aber ich kam trocken nach Hause. Den frischen und kühlen Wind, der mir um die Nase wehte, fand ich toll. Das war besser als das heiße und schwüle Wetter, bei dem die Luft so drückend ist. Mir machte es wieder richtig Spass, mit den „Jungs“ auf Achse zu sein. Vielleicht ergibt sich mal wieder eine Gelegenheit, eine „Tour ins Blaue“ zu unternehmen.

Zum krönenden Abschluss entstand vor unserem Haus um 19:45 Uhr ein schöner Regenbogen, den man so schnell nicht „vor die Linse“ bekommt. Diesen möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Zusatz von Reiner: Die Tour hätte Andrea besser „Die Sackgassen-Tour durchs Bergische“ benannt. Aber vornehm wie sie ist… Das kommt davon, wenn man den „Fremdenführer“ geben will und sich im neuen Gelände selbst nicht richtig auskennt. Aber eines hielt prima stand: Die Psyche der Gruppe! Keiner moserte rum und man gewährte mir wohl den Grufti-Bonus!

 

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3 Kommentare

  1. Toll Andrea – das hast Du wieder prima hingekriegt! Auch die Foto-Schummelei! Und mich so zu schonen. Danke sagt Reiner

  2. Hallo Andrea, schöner Bericht, danke dafür.
    Viele Grüße, Kurt

  3. Hallo Reiner und Kurt,
    vielen Dank für die Blumen! Reiner, ich setzte jetzt Deinen Namen unter die Fotos. Ich möchte mich nicht mit „fremden Federn“ schmücken.
    LG, Andrea

    Nee – so pingelig bin ich doch nicht. Wir sind doch ein Team und Du machst sowieso die ganze
    Drecksarbeit, da kommt es auf solche Kleinigkeiten nicht an, gelle! Meint Reiner

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