Mallorca 2016

Uli trommelte knapp 30 Radbegeisterte für Mallorca 2016 im Zeitraum 05. bis 26.03.2016 zusammen. Ich war vom 12. bis 26.03. dort. Hier sehen wir einen Teil der Gruppe: Jens, Susanne, Uli, ich, Sabine, Manfred und Thomas. Außerdem waren noch dabei: Andreas, Axel, Bernd L., Carsten,  Dirk, Guido, Jan, Jörn, Harald, Holger, Karin, Martin, Norbert,  Reiner, Renate, Rudy, Siggi und Wilfried. Eine schöne Zeit mit vielen Touren.

Die Berliner Renate, Wilfried, Dirk und Jörn waren auch wieder dabei.

Gestartet wurde am 13.03. mit einer 75 km Tour zum Hafen nach Estanyol und Sa Rapita mit Renate, Heinz, Uli, Stefan, Rudy, Martin und mir.

Die erste Tour von Wilfried, Karin, Jens, Jörn, Dirk und Reiner führte sie nach Randa weiter nach Sineu und Sa Pobla.

Karin stürzte, war tapfer und fuhr weiter.

Jens trat ebenfalls kräftig in die Pedale. Zur Pause gab es Kaffee mit Verzierung.
Wilfried, Jens, Reiner und ich wollten am 14.03. zur Bucht nach Cala Figuera.
Tiefblaues Wasser vor einer felsigen Kulisse erwartete uns nach der Anfahrt.

Rudy, Martin und Stefan trafen wir ebenfalls dort an.

Zürück ging es über die Gärten; immer wieder eine schöne Strecke:

Der 15.03. begann mit einem wunderschönen Sonnenaufgang von meinem Hotelbalkon.

Jörn, Dirk und ich entschieden uns für eine kleine Runde nach Llucmajor über die Gärten, da die beiden nach einer Woche abreisten. Ich wollte noch mit Bernd, der einen Mietwagen hatte, am Nachmittag nach Cap Formentor mit dem Auto fahren. Die Kirche von Llucmajor erscheint vor der Kulisse des Randa mit seiner Radarstation.

Im Café vor dem Rathaus mit Marktplatz gönnten wir uns Kaffee und ich eine dickflüssige Schokolade.

Nach der Tour ging es mit Bernd im Mietwagen nach Cap Formentor, welches ich noch nicht kannte. Wild lebende Ziegen liefen bis an den Straßenrand. Anschließend kamen wir durch den Tunnel zum Kap.

Die wilde Landschaft mit zerklüfteten Felsen und Meer mit Ausblick war ein Augenschmaus.

Die Freiheit für die Möven ist hier grenzenlos. Der Leuchtturm thront über dem Tramontana-Gebirge.

So wild war die Ziege wohl doch nicht. Als Bernd mit einer Tüte raschelte, wollte sie etwas von der Leckerei abbekommen.

Farbkontraste von grünen Felsen, gelbem Pflanzenbewuchs und tiefblauem Meer waren eine Pracht.

Der nächste Aussichtspunkt wartete bereits auf uns.

Die Abenddämmerung brach langsam herein. Das Wasser wurde ruhiger. Die Wolken spiegelten sich farblich im Meer. So kamen die verschiedensten Schattierungen auf der Wasseroberfläche zustande. Bernd kannte noch eine Zufahrt zu einem anderen Turm. Von hier aus konnten wir die Abendbeleuchtung des Hafens von Pollenca (nehme ich an) sowie die Felsen in der Dämmerung genießen. Mallorca im Abenddunkel ist ebenfalls sehenswert.

Schließlich versank der Turm in der Dunkelheit. Es wurde Zeit für die Rückfahrt. Eine wunderschöne Exkursion mit Bernd, die ich auf keinen Fall missen möchte. Herzlichen Dank, Bernd!
Am 16.03. stand der Col de Sollér über Deja (Westküste) und Valldemossa mit Wilfried und Reiner an.
Am Rande des Sollér’s leuchteten uns gelb-grüne Wiesen mit Olivenhainen entgegen.

Den Anstieg zum Sollér trat ich komplett durch. Oben angekommen, zog sich der Himmel zu. Daher machten wir keine Fotos sondern sahen zu, dass wir wieder runterkamen. Die Bewölkung blieb etwas dunkel. Die Abfahrt war schattig und kühl. Den Hafen von Sollér ersparten wir uns deshalb ebenfalls. Nach dem Anstieg nach Deja verzogen sich die Wolken und wir fuhren am leuchtendblauem Meer der Westküste entlang. Die beiden „gönnten“ mir eine kleine Pause zum „Fotoshooting“.

Eine Einkehrpause erfolgte in einem kleinen Terrassencafé in Deja, welches sich von Orangenbäumen und Felsen umgab. Der ganze Ort ist terrassenförmig in die Felsen gebaut.

Nach der Pause „kletterten“ wir aus Deja heraus und nach Valldemossa hinein. Wir fuhren durch, da wir die Stadt schon von den letzten Jahren her kannten. Aus Valldemossa heraus machte uns die Abfahrt ins Tal großen Spass. Nun ging es wieder über die Gärten und Algaida zurück.

Eine schöne Tour, die uns dreien Freude bereitete, war beendet.

Auch Martin, Stefan und Rudy unternahmen die Tour zum Col de Soller und Hafen. Im Hafen von Soller war es so kühl, dass Stefan sich in eine Decke des Lokals hüllte. Rudy Gangschaltung versagte etwas ihren Dienst. Also nahm er sich ein Taxi, um mit dem darin verstauten Rad durch den Tunnel zu fahren. Martin und Stefan fuhren zurück über den Berg, um gemeinsam mit Rudy auf gerader Strecke zum Hotel zu kommen. Für Rudy ein Erlebnis der anderen Art.

Der 17.03. begann wieder mit einem tollen Sonnenaufgang.

Colonia Sant-Jordi mit Renate, Wilfried und Jens stand auf dem Programm. Die Strecke führte uns über Campos direkt zum Hafen.

Die Bewölkung lockerte sich auf. Eine Pause vor dem Hafen kam uns gelegen. Wir überlegten, uns auf die Liegen zu legen. Aber dann kämen wir gar nicht mehr hoch. So setzten wir uns in ein Terrassencafé.

Wen trafen wir dort an? Jan und Siggi, die das gleiche Ziel hatten.

Die Palmen leuchteten in der Sonne. Wiir mussten weiter. Also brachen wir auf.

Die Rückfahrt verlief über die Gärten mit den typischen Blumenwiesen und noch einer Einkehr in der Glashütte.

Uli und Reiner zogen eine Tour zur Bucht Cala Pi vor.

Die Idylle ist ebenfalls wunderbar.

Martin, Rudy und Stefan waren ebenfalls in Cala Pi.

Außerdem unternahm Martin einen Ausflug nach Palma und wanderte am Strand entlang.

 

Der 18.03. begann mit einem bewölkten Sonnenaufgang, bei dem sich die Sonne durch die dunklen Wolken kämpfte.

Ein Tag, bei dem man nicht wusste, wie das Wetter wird. Daher fuhren Rudy, Stefan, Martin und ich mit den Rädern nach Palma. Hier nahmen wir den Zug nach Manacor. Die Räder konnten wir in einem Fahrradabteil mitnehmen. Von Manacor wollten wir zur Bucht nach Cala Ratjada mit den Rädern fahren.

Wir gingen von einer leichten, flachen Tour aus. Der Weg über die Landstraße stieg aber stetig an.

Bei Arta thronte deren Burg auf einem Hügel.

Der Weg war geschafft. Wir kamen an der Bucht von Cala Ratjada an.

Nun gab es noch einen Anstieg zum Leuchtturm, den wir uns nicht entgehen ließen.

Schweren Herzens trennten wir uns von diesen starken Ausblicken und fuhren hinunter zum Hafen zur Einkehr.

Rudy und Stefan studierten die Karte, da wir einen anderen Rückweg nehmen wollten.

Dieser führte uns ein Teilstück die Promenade entlang. Leider konnten wir nicht auf dem Weg bleiben, da wir sonst nicht mehr nach Manacor kamen.

Das Wasser glitzerte wunderbar in der Sonne.

Nach Verlassen der Promenade wurden wir zu „Rittern der Landstraße“. Rudy fuhr immer gleichmäßig seinen Tritt.

Nach der Ankunft in Manacor ging es mit dem Zug wieder nach Palma und von dort mit den Rädern zurück. Wieder eine schöne Tour mit einem Ziel, welches ich noch nicht kannte.
Wilfried, Uli, Jens und Reiner entschieden sich für eine Tour nach Sencelles.

Am 19.03. stand die „Pflichtkür“ zum Randa mit Uli und Norbert an. Die Anfahrt ging über die Gärten. Nach dem Anstieg gönnten wir uns die Pause am Café des Klosters Cura auf dem Berg Randa.

Ich nutze die Pause für einen Rundgang um die gesamte Klosteranlage.

Auch hier hat der schönste Aufenthalt mal ein Ende. Wir machten uns auf für die Bergabfahrt.

Die Rückfahrt verlief über Algaida mit den immer wieder schönen Blumenwiesen.

Sabine und Thomas wollten einmal ins Meer. Trotz minimaler Wassertemperatur wagten sie den Sprung ins „kühle Nass“.

Am 20.03. war nach Sonnenaufgang ein Ruhetag im Saunabereich angesagt.

Reiner wollte allein zum Puigpunyent über Palma und Galilea.

Am 21.03. nahmen Reiner und ich den Sant Salvador „in Angriff“. Die Anfahrt über Porreres und Felanitx war einfach und gut zu finden. Leider war der Himmel etwas bewölkt.

Auf dem Berg war es recht kühl und so fuhren wir nach dem Dokumentationsfoto direkt runter, damit wir nicht auskühlten.

Auf dem Marktplatz mit seinen Palmen in Felanitx ließ sich die Sonne manchmal blicken und wärmte uns.

Reiner und ich fanden nicht den Einstieg zu den Gärten. Daher fuhren wir immer geradeaus die Küstenstraße entlang. Mir machte das Spass, dabei gleichmäßig reinzutreten. Wir kamen am Cap Blanc vorbei. Nachmittags ist das Wasser immer ruhiger. Diese Stimmung finde ich besonders schön.

Nach der Tour stand am 21.03. ein Ruhetag an. Manfred, Sabine, Thomas und ich nutzen diesen zu einer Wanderung entlang des Naturgebietes hinter dem Hafen von S’Arenal.

In einer kleinen Bucht beobachteten wir die Möwen.

Weiter ging es durch die Natur.

Manfred verkletterte sich. Er wurde durch seinen Sohn Thomas mit letzter Kraftanstrengung „gerettet“.

 

Alles war wieder gut.

Am Ende des Weges befand sich eine Plattform mit Bänken und Palmen. Von dort hatten wir Aussicht auf eine weitere Bucht.

Zurück ging es über einen asphaltiertem Weg mit Blick auf das Meer.
Damit war der Vormittag beendet. Eine Pause in der Lounge Del Sol war noch drin. Manfred und ich besuchten noch die Glaskirche in der Nähe des Hotels. Die Glasmalereien sind sehr eindrucksvoll. Nachmittags wärmte ich mich im Saunabereich des Hotels.
Am 23.03. ging es nach Petra über Dorf Randa mit Manfred, Uli,  Jens, Susanne, Thomas, Sabine, Reiner und Uli.

 
Am Marktplatz von Petra machten wir Pause.
 
Hier wurden wir von spanischen Journalisten auf Englisch über unseren Aufenthalt interviewt. Ein Artikel mit der Nennung von Thomas‘  und meinem Namen erschien bereits in der Zeitung „Ara Balears“.
Am 24.03. stand die Tour nach Orient über Sa Cabaneta (die kleine Himmelsleiter) und Bunyola für Reiner, Uli, Stefan, Jens und mich an. Den Weg zum Berg trat ich ohne Fotostopp durch.

Nach der Abfahrt erschloss sich uns die Tallandschaft des Orients

 
Im nächsten Dorf Alaro machten wir Pause. Rudy ließ den Berg aus. Er wartete bereits in Alaro auf uns.

Mensch und Tier genossen die Sonne am Marktplatz.

Am 25.03. begann der Tag wieder mit einem tollen Sonnenaufgang.

Vor der Abreise am nächsten Tag unternahmen wir die letzte Tour nach Randa mit Martin, Sabine, Thomas, Reiner, Uli, Manfred, Jens, Susanne und Rudy.
Sabine, Martin und Reiner traten zur Radaranlage des Berges hoch.
Uns war es zu bewölkt und kühl. Wir warteten am Café auf die Rückkehrer. Ich bestellte mir eine mallorquinische Suppe. Überrascht war ich, als die Suppe aus einem Gemüsegemisch ohne große Flüssigkeit bestand. Daher bekam ich Besteck statt Suppenlöffel. Die „Suppe“ mundete vorzüglich.

Diese war leider unsere letzte Tour. Am 26.03. hieß es „Abflug“. Ein letzter Sonnenaufgang vor dem Randa an der Fensterscheibe des Abfluggates begleitete uns.

(Foto Fred Rompelberg)                                                                     (Foto Fred Rompelberg)
Die Gemeinschaft in den Gruppen während der zwei Wochen war großartig. Dies war Fred Rompelberg drei Fotos wert!
Vielen Dank an Uli für die tolle Organisation vor und während der Tour sowie seine Begleitung bei den Touren.

Hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr gesund wieder auf Mallorca. Viele weiter Bilder findet ihr in der PSC-Fotogalerie unter Mallorca 2016 mit Bildern von Thomas, Sabine, Manfred, Martin, Reiner, Uli, Wilfried und mir. (Foto rechts Fred Rompelberg)

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