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Berichte 2014

Rennradlers Trauminsel…

Hier wird unser diesjähriger Mallorca-Aufenthalt aus der Perspektive unseres Mitgliedes Andrea geschildert.

 

15.03.2014 – Ankunft

Das war ein Start nach Maß! Bei regnerischem Wetter und trübem Himmel flogen wir vom Köln-Bonner Flughafen über unserem Trainingsgebiet – rund um die Braunkohle – zum sonnigen Mallorca, unter uns das weiße Wolkenmeer und über uns der blaue Himmel.

Nach der Ankunft mussten wir noch eine Stunde auf den Bustransfer warten, weil noch Passagiere eines anderen Fliegers ankommen sollten. Diesmal waren wir wieder in unserem Stammhotel “Grupotel Taurus Park” einquartiert, das im vorigen Jahr wegen Renovierung geschlossen war. Ein schönes Hotel mit Marmorfoyer und stilvoll eingerichtet.

Fred Rompelberg – wer kennt ihn nicht – war erneut uns Radverleiher. Bei der Radausgabe waren die Computerlisten nicht vorhanden und glücklicherweise hatte Uli seine Liste mit den gemieteten Rädern dabei. Die Formulare mussten per Hand ausgefüllt werden. Anschließend konnten wir die Räder in Empfang nehmen. Nach dem Auspacken der Koffer ging es dann zum Abendbuffet. Uli organisierte einen Tisch für alle Mitfahrer. Anschließend ging es erstmalig wieder ins “Las Lomas” zum gemütlichen Beisammensein mit der Radgruppe. Das “Hallo!” war groß und die Begrüßung durch Wolfgang und Antonio wie immer herzlich.

 

 

16.03.2014 – Erste Sonnenfahrt nach Sa Rápita und Estanyol

Wer zu Hause ins Internet geschaut hatte wusste – das war von Petrus so eigentlich gar nicht geplant: Um 10:00 Uhr war die die Sonne am Start schon so warm, dass wir auf Arm- und Beinlinge verzichteten. Zuvor hatte frühmorgens die aufgehende Sonne die Häuser „vergoldet“.

Wir fuhren an der Strandpromenade bis zur Abbiegung zum Hilton Hotel. Anschließend kurvten wir durch die Gärten weiter bis zum Meer nach Sa Rápita.

Reiner verloren wir unterwegs, weil er fotografierte und den Anschluss verpasste. Leider gab es ein Missverständnis bei der Absprache. Reiner fuhr nach Cala Pi statt nach Estanyol. Nach der Pause in Sa Rápita führte unsere Strecke ins Landesinnere bei heftigem Gegenwind nach Llucmajor.

Durch die wunderschön blühenden Gärten mit leuchtend grünen Wiesen und gelben Blumen traten wir den Rückweg an.

 

Nach dem Ausklang der Tour bei Wolfgang hatte jeder noch genug Freizeit bis zum Abendessen.

 

 

17.03.2014 – Außerplanmäßige Tour nach „Orient“

 Eigentlich hatten wir eine flache Tour nach Santa Maria auf dem Plan.

 

Den ersten Teil der Strecke strampelten wir nach St. Jordi und die „Kleine Himmelsleiter“ hoch.

Am Kreisverkehr hinter Palmanyola wollte Uli nach rechts in Richtung Santa Maria abbiegen. Wilfried, der vorne fuhr, meinte einen besseren Weg zunächst weiter geradeaus zu kennen. In Bunyola angekommen merkte Wilfried, dass er sich geirrt hatte. Es erfolgte eine Abstimmung die ergab, doch „leider“ über den Coll d‘ Honor hinauf nach Orient zu kraxeln.

Die Abfahrt erforderte volle Konzentration – enge Serpentinen, schlechter Belag mit Split in den Kurven und Licht-Schattenspielen auf der Straße. Heil unten angekommen erreichten wir ein wunderbares Hochplateau mit Blick auf eine romantische und idyllische Landschaft mit stahlblauem Himmel über uns.

 

Im kleinen Dorf Alaró mit einem malerischen Marktplatz machten wir unsere erste Pause mit Getränken und kleinem Imbiss.

Anschließend traten wir bei heftigem Gegenwind in Richtung Algaida die Heimfahrt an. Dort legten wir eine zweite Pause ein, bei der fast gleichzeitig Holger, Carsten und Axel ankamen.

Sie nahmen heute die Nordküste in Angriff. Zum Schluss kamen noch Andreas und Alex dazu, die den „San Salvador“ hochfuhren.

Uli, Reiner, Wilfried, Axel, Andreas und ich fuhren dann über die schön angelegte Radstraße parallel zur Autobahn mit wunderbaren Aussichten auf die Berge und S’Arenal zurück. Heute hatten wir mehr Höhenmeter in den Beinen als geplant, aber bei dem tollen sonnigen Wetter war es eine schöne Tour. Zum Schluss ging es nochmal zum Strand. Hier war ein Pferd aus Sand schön anzusehen.

 

 

18.03.2014 – Valldemossa

Um 10:00 Uhr startete Gruppe 2 (Leo, Reiner, Uli, Andrea, Michael, Robert und Axel) über die „Kleine Himmelsleiter“ hinauf nach La Cabaneta.

Oben angekommen bogen wir in die grobe Richtung nach Valldemossa ab.

Jeder fuhr sein Tempo. Bei wärmender Sonne erklommen wir den Berg.

Am Ortseingang warteten wir bis der letzte Bergfloh eintraf…

…um in geschlossener Formation nach ein paar hundert Metern in eines der zahlreichen Straßencafés zu einer Kaffeepause einzufallen.

Nach der Stärkung ging es nochmals etwas bergauf und wieder hinunter bis zur T-Kreuzung, an der wir uns entscheiden mussten – entweder den kürzeren Weg über Esporles oder die Schleife über Puigpunyent. Uli als alter Hase empfahl die kürzere Strecke; schließlich waren wir hier angetreten um zunächst unsere Grundlage für die Saison zu finden. So folgte ihm denn auch die Mehrheit der Gruppe, während Leo, Robert und Michael sich für den Umweg entschieden.

 

 Uli hatte noch nicht so viele Trainingskilometer vor Malle in den Beinen, glich das aber mit seiner bekannten Fähigkeit zum „Beißen“ aus.

 

Leo, Michael und Robert fuhren noch den 15 km längeren Umweg über Puigpunyent. Wir nahmen den direkten Weg nach Palma über Esporles und Establishments bis zur Strandpromenade.
Mit einer einzigen Reifenpanne und ohne einen Kratzer kehrten alle wohlbehalten zurück.
Ein schöner Abschluss für  eine sonnige Tour.

 

 

19.03.2014 – Ruhetag


Am Ruhetag fuhr ich nach Palma, um mir die Kathedrale von innen anzusehen. Den Eintritt von 6,00 € war es wert. Über dem Altar aus Barock und Renaissance drei wunderschöne Rosettenfenster.

Durch das einfallende Sonnenlicht leuchteten die Bänke und Pfeiler in bunten Farbtönen.

Während meines Nachmittagspaziergangs beobachtete ich einen Fischreiher am Strand. Leider wurde er durch einen Hund, der sich auf ihn ins Wasser stürzte, verjagt.

Weiter ging es zu einer verstecken ruhigen Bucht am Ortseingang von S’Arenal. Hier machten es sich zwei Möwen auf einem Felsen bequem, während die Surfer im Meer umher kreuzten.

Im Sonnenuntergang spazierte ich wieder zurück. Die Möwen flogen auch in die Sonne zu ihren Nestern und meinen Freund, den Reiher, sah ich auch noch sinnend auf das Meer blickend im Wasser stehen. Und so schloss sich der Kreis meines Ruhetages.


Derder

 

 

20.03.2014 – Petra und der Puig de Bon Any mit Kloster

 

Am Swimming-Pool, unserem morgendlichen Treffpunkt, versammelten sich die Gruppen für die nächste Tour.

Die Strecke führte uns über Llucmajor und durch das etwas höher gelegene Dorf Randa. Nach einer tollen Abfahrt ging es über Montuiri nach Petra. Auf dem schönen sonnigen Marktplatz machten wir unsere erste Pause.

Hier wurden uns frische saftige und süße Orangenstücke zu unseren Getränken serviert.


Nach Petra traten wir nicht wie üblich sogleich die Rückfahrt an, sondern folgten einem Tipp von Holger, der sich auf der Insel bestens auskennt. Demnach sollten wir uns diesen Abstecher nicht entgehen lassen. Auf einer gut asphaltierten Straße erklommen wir in Serpentinen den Puig de Bon Any (317 m). Auf dem höchsten Punkt liegt das Kloster Ermita de Bon An. Die Aussicht auf der Bergspitze war wunderbar.

 


  

Die Abfahrt war schmal und die Kehren eng. Unten angekommen waren wir wieder in der gewohnten Spur. Wohin? Natürlich nach Algaida zu unserem Lieblingscafé.

 


Schließlich ging es noch über eine parallel zur Autobahn führende Straße, die Radfahrer nutzen dürfen. Hier wurde nochmal richtig Gas gegeben.

Uli wollte noch eine Abkürzung testen. Diese führte uns zu einem Privatbesitz, an dem die Straße endete. Leider mussten wir wieder umkehren.

Abschließend fuhren wir nur noch ein kurzes Stück nach S’Arenal und die schöne Tour war beendet.

 

 

21.03.2014 – Tour zum Col de Sòller nach Deià und an der Westküste entlang

 


Die heutige Tour stand ganz im Zeichen der Bergfahrten. Wilfried gab die ersten Kilometer das Tempo an und setzte sich noch vor eine große Radgruppe. Dadurch fiel sie etwas auseinander und wir mussten uns später erst mal sammeln. Der erste Anstieg war die “Kleine Himmelsleiter”, welche immer in Wellen bergauf ging. Ich entschloss mich, am Einstieg des Col de Sòller mit Andreas, Carsten, Jens, Holger und Wilfried weiterzufahren. Den Col de Sòller fuhren wir ruhig hoch.


Die Strecke nach Deià führte an der Westküste am Meer entlang. Die Gruppe um Uli fuhr direkt nach Deià, hier am offiziellen Ortseingangs-Monument verweilend. Der Ort wird auch das „Künstlerdorf Mallorcas“ genannt, weil sich  namhafte Schriftsteller, Musiker, Schauspieler und Maler (u.a. Picasso) hier niederließen.

 

dd


 


Die Gruppe um Andreas machte noch einen Abstecher hinunter zum Hafen von Sòller, um dort die Pause einzulegen. Port de Sòller liegt idyllisch in einer Bucht. Das Wasser leuchtete blau und türkis. Und Carsten ist mit seiner Form sichtlich zufrieden.


Die historische Holzbahn führt auch zum Hafen.

 


Wir strampelten auch noch einige Höhenmeter nach Deià. Die Häuser wurden terrassenförmig an die Felsen gebaut.


 



Weiter ging es für uns auch an die schöne Küstenstraße von Deià. Nach der welligen Fahrt wollten alle auf kürzerem Wege zurück. So entschieden wir uns, über La Cabaneta und die „Kleine Himmelsleiter“ zurückzufahren. Eine tolle Tour bei schönem Wetter, aber kühlem Wind.


 

 

 

22.03.2014 Ruhetag

 


Nach der gestrigen Bergtour fing es heute Morgen schon etwas zu regnen an. Ein paar Unentwegte entschlossen sich trotzdem eine kürzere Runde mit dem Rad zu drehen. Uli, Reiner und ich legten einen Ruhetag ein. Ein Spaziergang an der Promenade, ein kleiner Einkauf in einem Radgeschäft und der Besuch der kleinen Bucht am Ende von S’Arenal standen auf dem Vormittagsprogramm.


In der Bucht beendeten gerade Taucher mit Harpunen den Fang von Tintenfischen. Anschließend pilgerten wir zu Wolfgang zum Mittagessen. Der kleine Hund Pepe vom Restaurant fühlte sich bei Reiner “pudelwohl”. Die Kuchentheke für Reiner stand auch schon bereit.


Nachmittags versuchte Uli mir das Skatspiel beizubringen. Nach ca. zwei Stunden wollte ich mit meiner Mutter noch einen Spaziergang einlegen, doch dazu ist es nicht mehr gekommen, da wir eine Frau aus Deutschland kennenlernten, welche die wilden Katzen an zwei Stellen in der Nähe des Hotels versorgt. Sie gehört zu einer Tierschutzorganisation, die dafür sorgt, dass die Katzen tierärztlich betreut, inkl. Kastration, und regelmäßig gefüttert werden. Eine sehr verspielte Katze war gerade an der Futterstelle.


Nach dem Gespräch war es Zeit für das Abendessen und so wurde auch der zweite Ruhetag recht kurzweilig.

 

 

23.03.2014 – Tour zum San Salvador

Sonniges Wetter aber viel Wind. Trotzdem entschlossen wir uns, den San Salvador (509 m) mit den Rädern zu erklimmen.
Die Strecke führte uns durch die Gärten über Llucmajor nach Porreres und weiter nach Felanitx.


 Dort oben liegt unser Tagesziel in noch unnahbarer Ferne.

 

Und von demselben Standpunkt erblickt man in der Gegenrichtung diese malerische Landschaft.

Bevor wir uns den Berg vornahmen, versammelten wir uns vor dem Einstieg. Schnell noch ein paar Fotos. Schließlich traten wir zum etwa 5 km langen Anstieg in die Pedalen.

 Die Aussichten bei dem stahlblauen Himmel mit weißen “Schäfchenwolken” waren schon unterwegs toll.

 Mit jeder Serpentine ging es höher und höher.

Oben angekommen leuchtete uns das stahlblaue Meer aus der Ferne entgegen.

 Auf der einen Seite sah man die Berge, auf der anderen die Statue vor dem Meer.

Schweren Herzens konnte ich mich von den tollen Aussichten trennen.
Schließlich wurde es Zeit die Rückfahrt anzutreten. Von Felanitx ging es wegen starken Gegenwindes nach Porreres.

Weiter führte uns der Weg durch die Gärten nach Montuiri und weiter nach Algaida. Dort hielten wir unsere übliche Kuchenpause ab. Schließlich traten wir nur noch zu den 20 km nach S’Aranjassa und S’Arenal parallel zur Autobahn an. Es war eine tolle Tour in einer wunderschöner Landschaft.

 

 

24.03.2014 – Tour Calvia, Galilea und Puigpunyent

Der heutige Trip führte uns in den südwestlichen Teil der Insel. Dazu mussten wir durch Palma’s Innenstadt, um zum Anstieg auf den Col de sa Creu zu gelangen.

Der Weg nach oben ist ca. 5 km lang. Auch hier war ich wieder begeistert von den Aussichten, die ich im letzten Jahr noch nicht kennenlernte.

 

  Jeder fuhr wieder seinen Stiefel und war froh schließlich oben anzukommen.

Dann erfolgte die rasante Abfahrt nach Calvia und weiter nach Es Capdellá, wo wir unsere Pause abhielten. Gut gestärkt ging es über Galilea mit einer Abfahrt wieder hoch nach Puigpunyent. Hier nahmen mich meine Radkollegen “auf den Arm”.


 Schließlich kam der nächste Anstieg zum Col de Sa Grua.

 Nachdem wir diesen auch schafften war Zeit für ein Gruppenfoto.

 Noch eine rasante Abfahrt und wir kamen in Esporles an.

Die Rückfahrt erfolgte in rasantem Tempo bei Rückenwind Richtung Santa Maria über Santa Eugenia sowie die Gärten von Llucmajor nach S’Arenal. Eine starke Fahrt mit 120 km und ca. 1.500 hm.

 

 

25.03.2014 – Tour zur Glashütte

 

Durch starke Bewölkung stand für Uli, Reiner und mich ein kurzer Ausflug zur Glashütte an der Küstenstraße entlang nach Estanyol auf dem Programm.


Ich konnte meinen Rhythmus bei gutem Rückenwind und flacher Strecke mit dem großen Blatt fahren. Da die Straßen frei waren und es ohne große Kurven geradeaus ging, kamen wir gut voran. Reiner löste mich auf der Strecke vorne ab und schon waren wir am Ziel. Die Sonne kam raus und die Landschaft blühte in den schönsten Farben.


Vor dem “Glashaus” nahmen wir warmen Kakao und Kaffe zu uns und fuhren über die Gärten von Llucmajor bei Gegenwind zurück. Auch hier fuhr ich meinen Tritt.


Wir passierten einige Finkas, die durch ihre Eingänge aus Terracotta ein schöner Anblick sind.


Auf der Strecke durch die Gärten schloss sich uns eine Österreicherin bis zum Abzweig nach S’Arenal an. Wir trafen uns nach Abgabe der Räder bei Wolfgang zum Mittagessen. Renate und Rudy trafen etwas nach uns ein. Sie fuhren ca. 75 km. Wilfried, sein Sohn Jörn, die beiden Brüder Konstantin und Alex traten bei 130 km mit 800 hm und starkem Gegenwind richtig in die Pedale. Da morgen das Wetter regnerischer wird, legen wir einen Ruhetag ein.


Eine kurze, aber flotte Runde, die mir viel Spaß machte.


 

 

26.03.2014 – Ruhetag: Castell de Bellver – Tor zum Himmel

 


An unserem Ruhetag fuhren meine Mutter und ich mit dem Palma-Sightseeing-Bus zum Aussichtspunkt Castell de Bellver am westlichen Stadtrand von Palma. Dieses war früher ein Gefängnis. Heute hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Berge, das Meer und die Stadt Palma.


Durch die unterschiedlichen Wolkenbilder erkannten wir die Berge teils hell, teils dunkel hinter dem Horizont.


Unser guter Bekannter, der Berg San Salvador, den wir letztes und dieses Jahr erklommen, grüßte uns von gegenüber.


Schien die Sonne, leuchtete uns auf der anderen Seite das blaue Meer und der Hafen mit der Stadt entgegen.



Das ehemalige Gefängnis ist heute ein Museum. Es besteht aus einem Rundbau mit einigen Türmen. Der Innenhof ist offen und man sieht an allen Stellen in den Himmel und die bergige Umgebung.


Wir trennten uns vom tollen Anblick und weiter ging es mit dem Bus zum Hafen mit seinen Segelschiffen und Yachten.


Zurück brachte uns der Bus durch die Einkaufs-Alleen von Palma, die vom Oberdeck des Doppeldecker-Busses eine ganz andere Perspektive hergaben.


Ein schöner Ausflug, der sich lohnte.

 

27.03.2014 – Petra lockt schon wieder …

Morgens um sechs Uhr fotografierte Reiner vor dem Sonnenaufgang einen stahlblauen Himmel mit Mondsichel und der Venus darunter von seinem Balkonfenster.


Da teilweise wieder Regen angesagt wurde, entschlossen sich Uli, Reiner, Jörn und ich nach Petra zu fahren. Wir wechselten uns während der Fahrt vorne ab und dadurch kamen wir recht flott voran. Renate und Wilfried fuhren nach Cala Figuera, einer Hafenbucht im südöstlichen Teil der Insel.


Die Landschaft war teilweise flach und die Bäume standen in einem Meer von Kieselsteinen. Nach Anblick auf den wolkenverhangenen Randa bzw. Kloster Cura, beschlossen wir über die Gärten von Llucmajor zurückzufahren.


Dort sah der Himmel schon wieder freundlicher aus und wir fuhren ohne Schauer „heimwärts“.


Peter schoss den Vogel ab und fuhr kurz vor Toresschluss seines Urlaubs alleine 203 km zum Cap de Formentor.
Dies ist der nördlichste Teil Mallorcas mit einer schönen Bucht und einem malerisch gelegenen Leuchtturm. Die Tour fährt er jedes Jahr, weil ihm einfach die Landschaft auf der Strecke mit über 2.000 hm gefällt.
So hatte heute jeder seine Tour in den Beinen und es war für alle ein schöner Radsporttag.

 

 

28.03.2014 Tour nach S’Estanyol und Cala Pi

 


Die Gruppe fuhr diesmal gemeinsam Richtung Glashütte entlang der Küstenstraße los.
Dort entschied ich mich, mit Wilfried, Jörn, Harald und Peter nach S’Estanyol zu strampeln. Wir trugen noch einen Sprint zum Hafen aus. Rudi begneten wir immer wieder unterwegs und er verbrachte die Pause mit uns. Die Gruppe um Wilfried rastete im Hafen von S’Estanyol. Ich bewunderte einige Ausstellungsstücke hinter dem Hafeneingang.


Nach ein paar Getränken traten wir zügig und gegen den Wind den Rückweg über Llucmajor an.


Ein letztes Mal konnten wir bei der Abfahrt nach S’Arenal einen Blick auf das Meer und die Berge werfen. Anschließend hieß es Räder abgeben und Koffer packen.


Uli, Reiner und Renate radelten mit Genuss nach Cala Pi zu einer schönen Hafenbucht mit Strand.

 

Ihre Tour führte sie auch über die Gärten von Llucmajor zurück.
Holger fuhr heute seine persönliche Königsetappe über den Puig Major zum Kloster Lluc über Cap Formentor, weiter über den Col de Sòller und Valldemossa zurück. Am Puig Major lag noch Schnee und Holger lehnte sein (Riesen-) Rad an die Überreste eines Schneemanns. An seinem diesjährigen letzten Radtag auf Mallorca kam er auf 226 km und 3.300 hm.

 

 

 

Mallorca ist eine Insel mit vielen Facetten. Die zur Zeit teilweise schneebedeckten Berge, das tiefblaue und türkisfarbene Meer, die bunten Gärten sowie die typischen Fincas aus Terracotta bieten viele abwechslungsreiche Bilder. Die Landschaftsbilder zeigten sich während unseren Fahrten je nach Bewölkung mal von seiner schönsten und mal von seiner dunkleren Seite. Besonders faszinierend ist die Beobachtung des schnellen Wetterwechsels am Himmel. In der einen Minute noch sonnig, in der nächsten zogen die Wolken auf. Die Umgebung tritt dadurch immer wieder anders in Erscheinung. Auch diese Anblicke werden wir zukünftig in Deutschland vermissen.

Ein schöner Urlaub mit einem tollen Abschluss und vor allem unfallfrei für alle TeilnehmerInnen. Weitere Fotos der Urlauber könnt Ihr in unserer Fotogalerie anschauen.

 

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